Pomodoro Technik hilft Dir fokussiert zur arbeiten

Ist die Pomodoro Technik was für mich?

Die Pomodoro Technik ist eine bekannte Methode für Jedermann um fokussiert zu arbeiten. Damit Du siehst wie universell und effektiv diese Methode einsetzbar ist, habe ich Dir hier ein paar Anwendungsbeispiele aufgeschrieben. Diese Methode hilft Dir bei:

  • Dem Aufräumen der/des Kinderzimmers durch die Kinder
  • Schreiben Deiner Masterarbeit
  • Beim Brainstorming zur Sammlung von neuen Ideen
  • Dem Schreiben an einem neuen Blog-Artikel
  • Beim Programmieren einer App
  • Bei Teamwork-Arbeiten an einem gemeinsamen Thema

Diese Liste ist noch beliebig erweiterbar. Ich denke hierdurch wird aber klar, wie einfach und dennoch mächtig diese Technik sein kann.

Wie hilft mir eine Tomate bei der Steigerung meiner Produktivität?

Die Pomodoro Technik ist eine Methode die Dir hilft zu Fokussieren. Deine tägliche Arbeit oder ein Tagesprojekt wird in überschaubare Teile zerlegt, welche iterativ abgearbeitet werden. Das ganze ist so simple wie effizient. Die Methode ist in die folgenden Schritten unterteilt:

  1. Entscheide Dich für einen Aufgabe, die Du als erstes abgearbeitet haben möchtest
  2. Stelle Dir einen Timer auf 25 Minuten. Ich persönlich finde, man muss sich nicht zwangsläufig auf die 25 min. festlegen. Du solltest allerdings für Dich einen kurzen Zeitraum finde, von dem Du nicht kontinuierlich abweichst. Die Festlegung der 25 Minuten kam initial daher, dass der Timer des Pomodoro Technik Erfinders nur 25 min. lang ging.
  3. Konzentriere und Fokussiere Dich jetzt 25 Minuten auf diese Aufgabe. Denke ab jetzt nicht mehr darüber nach, warum Du dieses ausgewählt hast. In 25+ min. kannst Du Dir ein anderes auswählen.
  4. Wenn es klingelt, kommt das Erfolgserlebnis. Dein Arbeitspaket ist fertig. Hake die Aufgabe auf Deiner Todo-Liste ab.
  5. Mache ein kurze Pause. Ich persönlich nehme an dieser Stelle gerne einen Kaffee 😉
  6. Und los geht es wieder mit 1. Die Empfehlung ist, nach 4 Durchläufen eine längere Pause zu machen.

Nach der Anspannung kommt die Pause

Eine aktive Pause ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Produktivitäts Vitamine. Eine Pause einzulegen ist wichtig um den Geist zu entspannen. Konzentriert zu arbeiten ist anstrengend. Man ist die ganze Zeit fokussiert an einem Thema und muss die Umgebung und äußere Ablenkungen ausblenden. Somit braucht der Geist nach einer konzentrations-Phase wieder eine aktive Entspannung.

Schokolade und Kaffee können hier sicher helfen. Dienen allerdings nur zur Überbrückung nicht als echter Pausenersatz.

Nicht verzagen, Loslegen!

Wie ich bereits in anderen Artikel geschrieben habe, es liegt an Dir Dein Projekt zum Erfolg zu führen. Aussagen wie:

  • „Ich weiß nicht wie ich meine Mastarbeit in 25 min. Pakete unterteilen soll“ oder
  • „Wie soll ich die Entwicklung meiner App, für die ich schätzungsweise 3 Monate brauche, in 25 min. Pakete aufteilen?“

… sind wichtig, aber wenn man nicht einfach mal anfängt, sind sie nicht zielführend. Du kannst Dir auch die ersten 25 min. nehmen, um dir für die folgenden Zeitblöcke die Unterteilung zu überlegen. Wenn Du damit nicht fertig wirst, ist das nicht schlimm. Aber dann hast Du schonmal einen Anfang. Und das zählt!

Dann wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg mit der Pomodore Technik. Schreib mir doch gerne ein paar Zeilen, wie die Methode bei Dir funktioniert. Kommst Du mit den 25 min zurecht? Schick doch ein Foto von dem Timer den Du verwendest 😉

By | 2017-02-21T13:40:12+01:00 Januar 21st, 2017|Produktivität|6 Comments

About the Author:

Ich bin Christopher Henke, Produktivitäts Verfechter, Vater, Blogger, Product Owner, Projektmanager, Sketchnote Zeichner, Blitzdesigner, Kaffee Genießer und Spielzeug Reparierer.

6 Comments

  1. Rote Tomate - Sketchnotes 5. Mai 2017 at 20:48 - Reply

    […] hilft denn eine Tomate beim produktiven Arbeiten? Dieser Frage gehe ich in einem Artikel auf VitaminP auf die Spur. Die Rede ist hier von der Pomodoro Technik, die Dir helfen kann […]

  2. […] effizient zu besprechen und sich nicht in der Diskussion zu verlieren. Du kannst es sogar mit der Pomodoro-Technik verbinden. Ein Stunde kann bei einem Thema, an dem jeder etwas bei zu tragen hat, sehr kurz sein. […]

  3. Kristina 3. März 2017 at 15:05 - Reply

    Hallo Christopher,

    ein toller Artikel.

    Auch ich wende die Pomodoro-Technik an, vor allem wenn ich merke, dass ich etwas unproduktiv durch den Tag gehe. Diese Technik hilft mir dabei, Blogbeiträge zu schreiben. Denn man ist gezwungen, 25 Minuten konzentriert zu sein. In den kurzen Pausen trinke ich was oder mache Entspannungsübungen für den Rücken. Dann geht es weiter. Und der großen Pause gönne ich mir mal Social Media, oder räume mal schnell die Spülmaschine aus 😉

    LG
    Kristina

    • Christopher 3. März 2017 at 15:09 - Reply

      Hi Kristina,
      Danke für Dein Kommentar! Die Idee mit den Entspannungsübungen für den Rücken ist ein super Tipp. Beim Sitzen verfällt man ja gerne mal in eine ungesunde Haltung.
      Viele Grüße
      Christopher

  4. […] ich konzentriert an dem Artikel schreiben konnte, habe ich wieder mit der Pomodoro Technik gearbeitet. Nach 3 Durchgängen war der im Prinzip fertig. Dann habe ich eine vorgezogene kurze […]

Ich freue mich über jedes Wort - Danke für Dein Feedback

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