Produktivitäts Vitamine – 6 gesunde Kurz-Tipps auch für Obstverweigerer

Da einige nicht viel Zeit zum Lesen von langen Artikeln haben oder zumindest sich keine Zeit nehmen wollen,  gibt es heute ein paar produktivitäts Vitamine auf die Hand. Ich denke die folgenden Anregungen sind schnell gelesen und wenn nur ein Thema hängen bleibt, ist es ein Erfolg. Viele, wenn nicht alle der folgenden Gedanken sind nicht weit hergeholt. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die bewusste Auseinandersetzung mit produktivitätssteigernden Anregungen, auch wenn sie trivial klingen, einem nachhaltig, privat als auch beruflich, viel Zeit ersparen können.

Die Morgenstunden nutzen

Der Spruch „Morgenstund hat Gold im Mund“ ist nicht nur ein Spruch. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass morgens die beste Uhrzeit ist um effizient an größeren Ideen/Konzepten zu arbeiten. Bitte verschwendet die ersten Stunden im Büro nicht mit E-Mail Beantwortung oder sonstigen kleinteiligen Dingen. Nutzt die erste Morgenstunde im Büro um das für Euch wichtigste Thema weiter voran zu bringen. Da die Idee nicht neu ist, findet ihr weitere Tipps hier.

Lachen macht glücklich

Aber nicht nur das, sondern auch produktiver.  Eine positive Einstellung ist eher lösungsorientiert. Zudem reduziert Lächeln angeblich Stress und senkt den Blutdruck. Weiterhin soll es die Gehirnaktivitäten steigern und man wirkt kompetenter. Wenn das so ist, wäre das doch ein super Nebeneffekt von guter Laune. Allerdings finde ich es schwierig, Lächeln bewusst einzusetzen. Zum Einen reduziert der bewusste Einsatz meiner Meinung nach die eigene Authentizität und manchmal ist man einfach nicht in der Stimmung für ein Lächeln. Wie auch immer, ich denke es lohnt sich an seiner positiven Einstellung zu arbeiten.

Bewusst „nein“ sagen

Diesen Tipp schreibe ich eigentlich für mich auf 😉 Das „nein“ sagen gehört nicht so richtig zu meinen Stärken. Eine Empfehlung zur Stärkung  des eigenen Ich ist es, mindestens einmal die Woche zu einer Anfrage bewusst „nein“ zu sagen. Das kann z.B. eine Projektanfrage sein oder die Frage ob man die Vertretung eines Kollegen übernimmt. Evtl. ist es einfach nur eine Sammelanfrage in einer Runde, so nach dem Motto, wer übernimmt denn das Protokoll des heutigen Meetings.

Insbesondere bei Zumutungen ist es wichtig, sich abgrenzen zu können.

Erst Kopf, dann Bauch

Ein weiterer Tipp der gut zu dem vorigen passt: Bewusster entscheiden. Meine Hypothese ist, dass viele der täglichen Entscheidungen aus dem Bauch heraus, spontan getroffen werden. Nicht zuletzt sind dies auch Anfragen, die Mehrarbeit bedeuten. Der Tipp ist hierzu, vor der Zustimmung oder Ablehnung der Anfrage für sich selbst zu überschlagen wie lange man für die angefragte Tätigkeit  braucht und diese Zeit verdoppelt. Nun berechnet man die Zeit die man zur Verfügung hat, welche man gedanklich halbiert. Also…

WENN

( <freie Zeit> /2 ) GRÖßER ALS [<Zeit für zusätzliche Tätigkeit> x2]

DANN

„Zustimmung“

Natürlich kommt das nicht immer hin, aber wer neigt denn nicht dazu, Schätzungen eher optimistisch zu sehen.

Lege aktive Pausen ein

Wer kennt die Aussage nicht „Ich habe so viel zu tun, da habe ich keine Zeit für Pausen“. Es ist mir auch klar, dass nicht jede Person oder Berufsgruppe beliebig Pausen machen kann. Wenn man es sich aber ermöglichen lässt, ist die Empfehlung ca. alle 90 Minuten eine kurze Pause einzulegen. Ganz nebenbei ist das ein guter Ansatz die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Schokolade und Kaffee können hier sicher helfen. Dienen allerdings nur zur Überbrückung nicht als echter Pausenersatz.

Lösche endlich die Newsletter

Jeden Tag stört man sich an den abonnierten Newslettern. Entweder fragt man sich, wann habe ich diesen nur abonniert oder wann soll ich den noch lesen? Egal, Hauptsache die ungewollten Newsletter werden endlich gelöscht. Und nach dem Löschen ist vor dem Löschen. Nächste Woche sollte man den Posteingang erneut danach durchsuchen.

Nach dieser Vitamin P Dosis, sollte wenigstens einer kleinen persönlichen Arbeitsoptimierung nichts mehr im Wege stehen 😉

Mehr Anregungen hierzu gibt es u.A. in dem Magazin Psychologie Heute, November 2015

 

 

 

By |2017-11-16T21:52:31+00:00November 8th, 2015|Produktivität|1 Comment

About the Author:

Ich bin Christopher Henke, Produktivitäts Verfechter, Vater, Blogger, Product Owner, Projektmanager, Sketchnote Zeichner, Blitzdesigner, Kaffee Genießer und Spielzeug Reparierer.

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