Du bist dein Geschäftsmodell / Business Model You

Wer bin ich? Was kann ich besonders gut? Für wen arbeite ich? Was springt im Daily Business für mich raus? All diese Fragen hast du dir sicherlich bereits einige male gestellt. Ich denke jetzt ist die Gelegenheit, all diese Fragen aufzuarbeiten. Die Zeit bleibt bekanntlich nicht stehen und wir verändern uns ständig. Du hast dich im letzten Jahr garantiert auch verändert. Ggf. hast du neue Interessen, Hobbys oder neue Stärken an dir entdeckt. Um diese zu erkennen und dir bewusst zu machen, habe ich was tolles gefunden. Das „Business Model You“ von Tim Clark. Nimm dir ein paar Minuten und schreibe heute dein „Business Model You“ – Du bist dein Geschäftsmodell!

Natürlich mit Vorlage

In VITAMINP Manier habe ich hierzu etwas vorbereitet. Ein Template in das du direkt deine Erkenntnisse eintragen kannst. Das Template besteht aus 9 Blöcken, die dir zu mehr Klarheit über deine Fähigkeiten, Zielgruppe und Entwicklungspotential geben. Im Folgenden führe ich durch diese 9 Blöcke. Ich selbst habe das Template bereits einige Male ausgefüllt. Hierbei empfand ich die Zuordnung der einzelnen Inhalte selten überschneidungsfrei. D.h. manchmal hatte ich das Gefühl, dass Eigenschaften von mir in mehrer Blöcke passen. Sollte es dir im Folgenden ähnlich gehen, lass dich davon nicht irritieren. Wichtig ist, dass du dich diesen Gedanken stellst und Selbsterkenntnisse über dich gewinnst. Es gibt am Ende keine Note auf das korrekte Template. Somit kannst du es nicht falsch machen. Du kannst maximal die Chance verpassen, mehr über dich zu erfahren, in dem du dich dem „Business Model You“ nicht stellst. Denn du bist dein Geschäftsmodell.

Starte jetzt

Druck dir das Template am Besten direkt aus. So kannst du direkt beim weiteren Lesen des Artikels erste Gedanken zu dir notieren. Wenn du dir noch nicht sicher bist, was du notieren sollst, ist ein Bleistift ein guter Anfang. Hast du einen Mentor oder eine andere wichtige Person, die dir ehrliches Feedback gibt? Dann ist dein erster Entwurf dieses Dokumentes eine ideale Gesprächsgrundlage. Geht zusammen diese Blöcke durch. Wie sieht dich dein Mentor? Welche Stärken werden von dir wahrgenommen? Es ist ein guter Ansatzpunkt für deine persönliche Weiterentwicklung, den Vergleich der Selbst- und Fremdwahrnehmung zu haben. Ein Tipp: Womöglich ist es keine gute Idee hierzu deine Mutter zu befragen. Mütter werden ihre Kinder (fast) immer im positiven Licht dastehen lassen. Das ist etwas durchweg Gutes! Nur hilft dir das für dein persönliches „Business Model You“ nicht weiter. Suche dir Jemand der dir konstruktives und ehrliches Feedback gibt.

Du bist dein Geschäftsmodell - Business Model You - Vorlage - Sketchnote - VITAMINP.info

Du bist dein Geschäftsmodell – Business Model You – Vorlage – Sketchnote – VITAMINP.info

Key Ressources

Schlüsselressourcen

Was sind deine Fähigkeiten? Was kannst du besonders gut? Schlüsselressourcen können nicht nur menschliche Eigenschaften sein, sondern auch physische Dinge wie Grundstücke oder diverses Equipment. Es können auch finanzielle Ressourcen sein, mit welchen du z.B. Weiterbildungen oder Literatur finanzierst. Key Ressourcen können auch geistiger Natur sein. Beispiele hierfür sind Patente oder Methoden wie z.B. Scrum oder Design Thinking.

Key Activities

Schlüsselaktivitäten

Schlüsselaktivitäten sind die Tätigkeiten die dein persönliches „Geschäftsmodell“ am Laufen halten. Das kann z.B. Projektmanagement sein, oder das Planen und Ausführen von Werbeanzeigen. Je nach Ausprägung deines Business, kann es ausführend, vertriebsorientiert oder unterstützend/beratend sein.

Key Partner

Schlüsselpartner

Schlüsselpartner bringen Effizienz in dein persönliches Business Model. Welche Schlüsselpartner hast du? Hast du z.B. eine enge Partnerschaft mit einer Nachbarabteilung, um ein gewisses Ziel zu verfolgen? Delegierst du Aufgaben an dritte, die nicht deinen Stärken entsprechen? Bist du auf Zulieferungen von einzelnen in deinem Team angewiesen, die du nicht so effizient erledigen könntest? Ich persönlich würde hier auch eng vertraute Personen benennen. Z.B. dein Mentor (wenn vorhanden), oder andere enge Vertraute auf die du in schwierigen Situationen zählen kannst.

Customer Segements

Kunden

Für wen arbeitest du eigentlich? Arbeitest du für eine Non-Profit Organisation, ein Großunternehmen oder bist du selbstständig? Wer ist dein Vorgesetzter und dein Auftraggeber? Für wen stehst du an der Theke, sitzt im Büro oder reist in der Welt rum?

Kunden sind der eigentliche Grund, warum Organisationen existieren. Start-Ups haben ein vermeindliches Problem von einer spezifischen Kundengruppe entdeckt und wollen dieses lösen. Je nach Art und Größe der Organisationsstruktur kannst du einen unterschiedlichen Bezug zu dem eigentlichen Kundenproblem haben. Sind deine Kunden private Konsumenten oder eine andere Abteilung?

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Hier gibts das Template: Du bist dein Geschäftsmodell – Business Model You – Template

Value Proposition

Werteangebot

Warum sollte ein Kunde dich mit einer Anfrage beauftragen? Für mich persönlich ist die eigenen „Value Proposition“ das Werteangebot, welches sich aus meinen „Kernressourcen“ und „Schlüsselaktivitäten“ ergibt.

Die Value Proposition von Unternehmen differenzieren sich z.B. in Punkten wie Qualität, Preis, Design oder der wahrgenommenen Marke. Wenn du eine Organisation wärst, was wären deine außergewöhnlichen Werte die dich von anderen unterscheiden?

Channels

Kanäle

Über welche Kanäle machst du auf dich und deine Arbeitsergebnisse aufmerksam? Oder konzentrierst du dich auf deine Arbeit und hast keine Zeit für zusätzliche Social Media Posts, Blog Artikel oder andere Kommunikations-Kanäle? Das ist wirklich ehrenwert, nur wie soll jemand von deiner exzellenten Arbeit erfahren, wenn du nicht darüber sprichst? Wo kein Rauch ist, ist auch kein Feuer 😉

Wie sieht es mit einem Mitarbeiterjahresgespräch mit deinem Vorgesetzten aus? E-Mail Austausch mit einer Interessengruppe oder einem Plausch an der Kaffeemaschine? Das alles könnten Kanäle sein.

In Unternehmen wären dieser Art Kanäle persönlich oder telefonisch, vor Ort beim Kunden oder im Laden, Internet oder klassisch via Postkarte und Brief.

Customer Relationship

Kundenbeziehung

Pflegst du deine Kundenbeziehung? Wenn ja, wie? Bevorzugst du persönliche Beziehungen oder bleibst du lieber auf Distanz? Was ist dein Schwerpunkt bei der Kundenbeziehung? Ist es die Kundenakquise, der Verkauf oder bist du beratend tätig und willst anderen helfen? Wie interagierst du mit dem Kunden?

Und jetzt?

Runterladen, Ausdrucken und Ausfüllen! Jetzt bist du gefragt. Dir viel Erfolg mit dir! Du bist dein Geschäftsmodell. Probiere das Template am Besten gleich aus!

Quelle für das Template bzw. diesen Artikel: „Business Model You“ von Tim Clark:  https://amzn.to/2GXMPP1

 

By |2019-02-10T22:51:06+00:00Februar 11th, 2019|Produktivität|1 Comment

About the Author:

Ich bin Christopher Henke, Produktivitäts Verfechter, Vater, Blogger, Product Owner, Projektmanager, Sketchnote Zeichner, Blitzdesigner, Kaffee Genießer und Spielzeug Reparierer.

One Comment

  1. Joerg Zoeller 11. Februar 2019 at 12:27 - Reply

    Hallo Christopher,

    und wieder mal eine tolle Vorlage aus deiner kreativen Ideenkiste!

    Vielen Dank dafür und liebe Grüße
    Jörg

Ich freue mich über jedes Wort - Danke für Dein Feedback

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